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Musik und Literatur

LitEnsemble

Das Künstlerkollektiv LitEnsemble steht für starke literarische Texte, die auf unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksebenen in eine neue Form gebracht werden.

Die Künstler: Hans Heller, Astrid Kramer, Jens Fischer, Grit Schuster, Natascha Böttcher, Peter Kaempfe, Birte Kretschmer, Susanne Hahn

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.litensemble.de

Eine Welt ist nicht genug

Erinnerungen an die Zukunft

Das wurde aber auch Zeit! Endlich ein gemeinsames Programm von Peter Kaempfe und Jens Fischer!
Gehört haben sie jeden der zwei ganz bestimmt schon:

den Musiker Jens Fischer als Gitarrist in Bands der deutschen und internationalen Rock- und Jazzmusik, als Komponist für zahlreiche TV- Filme, TV-Serien, Dokumentarfilme und Hörspiele, auf eigenen CDs oder mit seinem Soloprogramm „Metavista“ für Gitarre und Loopsampler im Mediendom Kiel. www.metavistamusic.de

den Schauspieler Peter Kaempfe im Theater und im Film, vor allem aber dessen ausdrucksstarke Stimme, die ihn zum Sprecher in über 600 Fernsehdokumentationen für alle deutschen Sendeanstalten werden ließ. Außerdem ist er in über 50 Hörbüchern  und unzähligen Hörspielen zu hören (Preis der deutschen Schallplattenkritik 2005/2006) und immer wieder in zahlreichen Live – Lesungen und Soloprogrammen.

(Grafik – Norbert Stolze)

Es geht um Science Fiction – wieso ausgerechnet dieses Thema?
Die Idee entstand bei einem Besuch im Computermuseum in Kiel. Zwischen all den alten Rechenautomaten, die doch grade eben noch das modernste waren, das man sich vorstellen konnte, drängt sich die Frage nach Zukunftsvisionen ja geradezu auf.
Können wir uns die Zukunft überhaupt vorstellen?
Wir können es versuchen…
Und war unsere Gegenwart in der Vergangenheit vorstellbar?
Es hat viele Versuche gegeben…
Einige kennt jeder: Die Reise zum Mond, die Zeitmaschine, 1984, Metropolis, Star Wars…
Daneben gab es aber auch skurrile, schräge, ausgesprochen komische oder völlig wirre Blicke in die Zukunft – oft in parallele Welten, die mit unserer Gegenwart nur sehr am Rande zu tun haben…
Und nebenbei: Ist es nicht eigentlich schon Science Fiction, daß wir heute  wir sind, so wie wir sind?
Lassen sie sich entführen in eine Welt aus Klängen, Ideen, Musik und Geschichten, die sie so noch nie erlebt haben…
Also ein Abend mit, im besten Sinne des Wortes: Zukunftsmusik.
Wir wünschen auf jeden Fall viel Vergnügen.

Faszinierendes Kopfkino 

von Kai-Peter Boysen – Kieler Nachrichten 16.6.2012

Musik und LiteraturKiel. Ausgewählte Texte namhafter Science-Fiction-Autoren, meisterhaft vorgetragen von Peter Kaempfe und musikalisch feinfühlig inszeniert durch für diesen Anlass komponierte Gitarren-Klangcollagen von Jens Fischer: Das Projekt „Eine Welt ist nicht genug“ geriet zum schaurig-schönen Live-Hörspiel und war individuelles Kopfkino.

Das Computermuseum im Bunker des Dietrichsdorfer Eichenbergskamp feiert einjähriges Bestehen und ist der passende Ort für dieses Gemeinschaftsprojekt der zwei Künstler, die sich bereits seit 37 Jahren kennen. Peter Kaempfe, Schauspieler und Sprecher mit der Erfahrung aus über 600 TV-Dokumentationen und Hörspielen, wählte Kurzgeschichten von Frederic Brown und Textpassagen aus Klassikern wie Orwells 1984 oder Die Mars-Chroniken von Rav Bradbury, um die gesellschaftliche und technische Entwicklung zu skizzieren.

Was einst als visionär galt. ist inzwischen vielfach Realität. Bizarre Szene aus den Mars-Chroniken: Nach einer Atombombenexplosion tischt das vollautomatische Haus, heute längst wahr geworden, munter weiter Cocktails auf, und der Herd bereitet unermüdlich Frühstück, das vom inzwischen entfachten Feuer verzehrt wird.
Beklemmend wird es, wenn Kaempfe aus 1984 zitiert. Hier, im geweißten Bunkerraum, fühIt man sich ausgeliefert wie die Hauptfigur Winston seinem Folterer und Gehirnwäscher O’Brian von „Bekehrung, Heilung und Umformung“ spricht und den Kaempfe meisterhaft bedrohlich „wir machen das Gehirn vollkommen. bevor wir es ausblasen“ hauchen lässt. Da tauchen Bilder von echten Lagern auf. das schafft neue Ebenen und greift bis in ehe existenzielle Wahrnehmung.
Musik und LiteraturWahrnehmungen ganz anderer Güte produziert Das Urteil von Frederic Brown: Da muss Charlie Darlton zwar sein Todesurteil vernehmen. das am nächsten Tag vollstreckt werden soll, doch darf er in der letzten Nacht noch mit Wein. Weib und Gesang der Lebenslust frönen. Das wird er wohl sehr ausgiebig tun können, denn so eine Nacht auf Antaris 2 dauert 93 Menschenjahre. Auch hier interpretiert Kaempfe so brillant, dass man eins wird mit Darltons Sinnen, obgleich hier jeder andere Bilder vor Augen hat.

Dass all dies so prächtig funktioniert, ist natürlich nicht minder den Künsten des hervorragenden Musikers, Komponisten und Produzenten Jens Fischer zu verdanken. Mit Akustik- und E-Gitarre greift er mit zwei Loopgeräten in den Kosmos klanglicher Möglichkeiten und schafft Atmosphären, die zwischen verträumter Romantik und düsterer Apokalypse das Spektrum ausloten. Der Surround-Sound hüllt die knapp 40 Erlebenden ein in die Sinneskapsel, in der sie mit den Künstlern gemeinsam den abenteuerlichen Trip wagen, der am 22. November an gleicher Stelle wiederholt wird. Bis dahin sei mit Peter Kaempfe gesagt: „Kommen Sie gut in die Zukunft!“

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